TMS – Tipps und Erfahrungen

Übung macht den Meister

Der TMS – Test ist für viele eine Möglichkeit seinen Abiturdurchschnitt noch einmal deutlich zu steigern. Dies geht aber nur mit einem guten beziehungsweise sehr guten Ergebnis in allen Themenbereichen.
Wie die meisten habe auch ich am Anfang meiner Vorbereitung etwas Panik bekommen, aber mit den folgenden Erläuterungen möchte ich Dir ein paar Hinweise geben, wie es vielleicht etwas leichter, schneller und besser geht.
Natürlich kann es sein, dass Du auch einen anderen Weg zur Bearbeitung der Blöcke erschlossen hast. Meine Tipps sind also nicht die absolute Garantie für ein perfektes Ergebnis, nur eine Hilfe, wie es vielleicht besser mit der Bearbeitung klappt.

Hier also meine Erfahrungen für die einzelnen Aufgabenbereiche:
Muster- zuordnen

Ich weiß, Du wirst es nicht gerne hören, aber hier hat mir einfach das Üben geholfen. Irgendwann hat man den Dreh raus und findet immer schneller die richtig Lösung.
Wichtig ist allerdings das man hier wirklich genau jeden Bogen, Punkt oder Wirbel betrachtet und mit dem Hauptbild vergleicht.
Als Hilfe kann ich empfehlen per Stift die falschen Ausschnitte direkt durchzustreichen. Meist gibt es zwei oder drei, die man gleich sofort ausschließen kann und bei den verbliebenen muss man dann noch einmal genauer hinschauen.

Textverständnis

Hier ist es denke ich klar, was das A und O ist: genaues Lesen!
Denke auch daran, dass Dir erlaubt ist einen Marker mit in die Prüfung zu nehmen. Wichtige Stichworte kannst du so hervorheben und erleichtern Dir das SCHNELLE wiederfinden von Informationen. Auch hier einfach die Falschaussagen gleich durchstreichen.

Was wegfällt, stört nicht mehr 😉

Text2

Beispiel Textverständnis 😉

Medizinisches Grundverständnis

Hier sollst Du anhand kurzer medizinischer oder naturwissenschaftlicher Texte Sachverhalte ableiten können. Es ist nicht dramatisch wenn du zum Zeitpunkt deines Testes über einzelne Thematiken noch keine Ahnung hast, es zählt hier wirklich nur die richtige Ableitung.
Wichtig also ist das genaue Lesen des Kurztextes und der Fragen. Am besten streichst du auch hier die Falschaussagen einfach durch und vergleichst die verbleibenden einfach noch mal mit dem Beispieltext.

Quantitative und formale Probleme

Ich muss ehrlich zugeben, ich habe diesen Block nicht sehr gemocht. Dennoch ist es kein Hexenwerk, wie ich erst dachte.
Mach dir dazu Notizen und Skizzen, sie helfen dir bei der Lösung der Aufgaben.
Und vor allem: Trotz Zeitnot Zeit nehmen zum konzentrierten Lesen!

Figuren lernen

So kompliziert es klingt sich 20 Figuren in 4 Minuten einzuprägen, mit einem Tipp geht es leichter. Schaue Dir schon bei deiner Vorbereitung die Figuren in der vorgegebenen Zeit an und warte auch dann mindestens eine Stunde bis zur Abfrage. Sonst trickst Du dich selbst mit deinem Kurzzeitgedächtnis aus. Der Trick hier liegt in komischen Eselsbrücken, zumindest hat mir das sehr geholfen.
Ich hatte dann beispielsweise „Teddybären mit Kopfweh“, „ausgelaufene Donuts“, „Fische mit kaputter Schwanzflosse“ oder „Nasenbären“ im Kopf.

Figuren_lernen

„Nasenbär“

Diagramme und Tabellen

Wichtig ist auch hier sich nicht selbst zu stressen, wenn man nicht weiß, um was es bei dem Diagramm geht. Denn das ist jetzt auch noch nicht relevant.
Schaue Dir bei den Diagrammen genau an um was es sich handelt. Gibt es Proportionnalitäten oder stehen die Werte eher umgekehrt proportional zueinander?
Dann schaust Du dir die Aussagen an und streichst die falschen weg, anschließend schaust du welche Lösung passt. Im besten Falle ist deine Antwort dann dabei 😉
Nein, im Ernst, wenn du wenigstens ein paar Falschaussagen sofort wegstreichen kannst, dann kommst du sicherlich schneller zum richtigen Ergebnis.

Schlauchfiguren

Anfangs fand ich diese Aufgabe enorm schwierig, aber auch hier gilt Übung macht den Meister.
Schaue bei der gegebenen Vorderansicht nach markanten Stellen, wie zum Beispiel Enden, Knoten oder Schlingen. Dadurch kannst du im zweiten Bild eher herausfinden, von welcher Seite das Foto stammt. Auch wichtig ist der genaue Blick für die Tiefe der Struktur, also welche Schlinge oder Bogen weiter vorne und weiter hinten ist. Das hilft Dir dann enorm bei der räumlichen Vorstellung.

Fakten lernen

Hier gilt auch wie bei den Figuren das Prinzip der Eselsbrücken. Mache aus den Daten kleine Geschichten.
Die einzelnen Personen sind immer in Dreiergruppen zusammengesetzt in den das Alter identisch ist. Auch die Namen haben einen gemeinsamen Oberbegriff, zum Beispiel bei Bremser, Kuppel, Tacho das Auto. Auch die Berufe der Patienten sind zumindest irgendwie ähnlich innerhalb der Gruppe. Versuche also mit diesem Wissen dir einen genaue Übersicht über die 15 Patientendaten zu verschaffen und dies dir dann auch zu merken.

Konzentrationstest

Ganz wichtig vor Beginn: Genau herausfinden was denn von einem verlangt wird. Ist es nur ein einfaches „Finden“ eines Symbols oder ist daran noch eine Zuordnung geknüpft, wie beispielsweise nur jedes „q“ nach einem „ó“ oder ähnliches.
Dann gehst du einfach Zeile für Zeile durch und streicht das betreffende Zeichen durch.
Meist verschwimmt einem dann manchmal der Blick oder die Zeichen tanzen vor einem auf und ab. Versuche keine Panik zu schieben, ziehe einfach das Schema durch. Auch wenn 8 Minuten zu kurz erscheinen, aber man hat dennoch genug Zeit.

konz

Konzentartionstest

 

Ich hoffe, ich konnte Dir wenigstens ein paar Hinweise für die Bearbeitung mitgeben. Verzweifle nicht, wenn es mal nicht so gut klappt und setze dich nicht all zu sehr unter Druck. Auch wenn der der Spruch „Übung macht den Meister“ schon ziemlich ausgeleiert ist, finde ich ihn hier passend. Mir hat das Üben zumindest eine Sicherheit gegeben und ich konnte auch ein gutes Ergebnis erreichen.

Hier habe ich noch eine kleine Zusammenfassung von Übungsmaterialien zusammengestellt.

Also nicht aufgeben, mit etwas Vorbereitung ist der Test für Medizinische Studiengänge gut schaffbar.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

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