Bücher für das erste Jahr

Gerade wenn man ein Studium anfängt, dann weiß man nie genau, was man sich an Lesewerk besorgen sollte. Was wird vom Institut empfohlen? Ist das denn brauchbar? Kann man damit anständig arbeiten? Die hier beschreiben Wälzer haben mir sehr gut durch das erste Jahr gebracht und manche sind auch später noch nützlich.

Buch-Begleiter für die „großen Fächer“

Anatomie

Schon bei diesem Fach scheiden sich die Geister, sowohl unter den Studenten als auch unter den Dozenten. Die eine sagen Sobotta sei der beste Atlas überhaupt, andere schwören auf die Prometeus-Reihe von Thieme
Ich selbst habe immer nur mit der Thieme- Reihe gelernt und war damit sehr zufrieden, da ich die Abbildungen in allen drei Atlanten übersichtlich und alle Thematiken, von Embryo bis hin zu klinischen Hinweisen, sehr gut befand. Mochte mit diesem Atlas gerne lernen und arbeiten. Wenn Du dir nicht sicher bist, dann schaue dir jeweils den Thieme und den Sobotta einmal genauer an, schließlich musst du ja dann damit zurecht kommen und lernen können.

Prometeus I- Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem
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Prometeus II – Innere Organe
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Prometeus III – Kopf und Neuroanatomie
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Natürlich eigen sich diese Wälzer nicht zum in die Uni schleppen. Deshalb habe ich mir alle drei „Anatomie Taschenatlanten“ von Thieme besorgt gehabt. Sie sind klein und handlich und eignen sich daher für die Seminare, den Präperierkurs oder die Vorlesungen.

Band I-Bewegungsapparat
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Band II-Innere Organe
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Band III-Nervensystem und Sinnesorgane
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Auch kannst du von der Homepage des Anatomie-Instituts der Uni Pécs gerade für das erste Semester einige gute Skripte bekommen. Das gilt aber nur für Studenten der ÁOK. Für die höheren Semester gab es dies leider bei mir nicht, aber vielleicht hat sich auch das nun schon geändert.

Zum nebenbei lernen kann man auch von Sobotta oder Thieme noch Anatomie- Lernkarten erwerben.

Prometeus Lernkarten
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Sobotta Lernkarten
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Histologie

Hier kann ich die drei vom Anatomie-Institut herausgegebenen Histo-Skripte samt Karten wärmstens empfehlen. Einfach zu Beginn des Semesters zum Copy-Shop gehen und die Karten kaufen oder bestellen.

Aber als Nachschlagewerk eignet sich auch sehr gut der „Welsch- Lehrbuch für Histologie“ von Urban und Fischer (Elsevier) .  Von den Grundgeweben bis zu den einzelnen Schnitten und Themen findest du darin alles und sehr gut beschrieben. Habe mit diesem Nachschlagewerk immer gut arbeiten können und war damit gut vorbereitet.

Für die Seminare hatte ich mir dann noch später den Taschenatlas Histologie gekauft. Einfach weil er wesentlich kleiner, handlicher und somit praktischer war als der Welsch. Zum schnell mal nachsehen und nachlesen unterwegs oder in der Uni sehr empfehlenswert.

Welsch Lehrbuch Histologie
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Taschenatlas Histologie
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 Embryologie

Ich habe am Anfang den Fehler gemacht und mir nur ein Kurzlehrbuch besorgt. Das hat aber überhaupt und gar nicht für die Anforderungen des Instituts ausgereicht. Daher empfehle ich Dir, besorge Dir das „Taschenlehrbuch Embryologie“ von Thomas W. Sadler (Thieme) . Kein anderes Buch wird dich so sicher durch dieses Fach geleiten, wie dieses kleine, aber feine Buch. Hier ist alles so beschrieben, wie es später auch in den Prüfungen wissen musst.

Taschenbuch Embryologie
buch_embryo
Karp- Molekulare Zellbiologie
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Molekulare Zellbiologie

Hier hat das Institut einmal ein Laborhandbuch herausgegeben und den Syllabus. Beide sind sehr gut und haben fast immer ausgereicht, wenn man dazu noch seine Seminarmitschriften hat. Habe letzteren immer in den Vorlesungen gehabt und direkt meinen Notizen dazugeschrieben. Da ich aber immer noch mal etwas nachlesen und vertiefen wollte, hat mir der „Karp – Molekulare Zellbiologie“  von Springer ebenfalls seinen Dienst erwiesen. Hier befand ich besonders die Abbildungen für äußerst hilfreich. Der Karp ist ein sehr gutes Nachschlagewerk für jeden, den Bio interessiert. Aber er hat auch in den späteren Semestern seine Qualitäten.

Chemie

Für das erste Semester hat mir der „Zeeck“ von Elsevier noch einmal einen guten Überblick über die anorganische und organische Chemie geliefert. Neben der reinen Chemie gibt es einige Exkurse in die Physiologie, die neben der staubtrockenen Theorie gleich einen praktischen Bezug herstellen. Auch wird nach jedem Kapitel zum dem jeweiligen Thema einige vertiefende Aufgaben gestellt. So kann man sein Wissen noch einmal überprüfen und verfestigen. Auf jeden Fall sehr lohnenswert.

Für das zweite Semester empfehle ich dir das „Kurzlehrbuch Biochemie“ von Thomas Kreutzig (Urban und Fischer) . Dieses Buch wirst du auch noch im nächsten Jahr gebrauchen können, wenn es dann so richtig in die Biochemie geht. Wenn du schon weiter planen willst, dann kannst Du dir auch den „Lehninger Biochemie“  gleich zu Beginn anschaffen. Ich haben diesen Wälzen mittlerweile lieb gewonnen, weil er einfach alle wichtigen Themen ausführlich und vor allem verständlich erläutert. Außerdem wird er auch vom Institut verwendet. Spätestens im zweiten Jahr führt dann aber kein Weg mehr an diesem riesigen Buch vorbei.

Zeeck
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Kurzlehrbuch Biochemie
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Lehninger Biochmie
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 Physik und Statistik

Das es vom Institut nur ein Skript für die „Biophysikalischen Praktika“ gibt, hatte ich mir an Anfang noch die „Physik für Mediziner und Pharmazeuten“ von Volker Harms und das dazugehörige „Übungsbuch Physik für Mediziner und Pharmazeuten“ geholt. Hier werden noch einmal die Grundlagen der Physik vermittelt. Zum Nachschlagen und für die Prüfung im ersten Semester war das sehr praktisch, aber für das Rigorosum fehlten mir die klinischen Methoden, wie CT, MRI, Ultraschall usw. Die sind leider nicht näher beschrieben bzw. ausgelassen.

Würde aber diesen beiden Bücher allen empfehlen, die schon länger aus der Schule sind oder Physik nicht weiter in der zweiten Sekundarstufe belegt hatten, da es, wie bereits gesagt, noch einmal die Grundlagen anschaulich beschreibt. Auch bieten beide Bücher die Möglichkeit, dass erworbene Wissen direkt zu testen bzw. durch Anwendung zu vertiefen.

Physik für Mediziner und Pharmazeuten
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Übungsbuch Physik für Mediziner und Pharmazeuten
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Buch-Begleiter für die „kleinen Fächer“ (pécs-spezifisch)

Ungarisch

Neben einem Wörterbuch empfehle ich Dir das vom Sprachinstitut herausgegeben Buch. Hier lernst Du neben den alltäglichen Floskeln auch schon die Grundzüge der ungarischen Grammatik und auch schon etwas Anamnese. Warte einfach auf Deine erste Ungarisch-Stunde, dann wird Bescheid gegeben, wo und für wie viel man das kleine, aber dennoch feine Buch erwerben kann.

Terminologie

Auch hier gibt es von der Universität ein kleines Buch. Warte auch hier Deine erste Stunde ab.


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About the author

Lisa
Lisa

Hallöchen, ich bin Lisa.
Seit 2013 studiere ich in Pécs Medizin. Neben dem hohen Arbeitspensum im Studium schreibe ich auf dieser Homepage über mich, mein Studium und was mir sonst so durch den Kopf geht.

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